Joy

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Wieder ein Film, der von einer wahren Geschichte inspiriert wurde. Nur diesmal in surreal. Wo The Danish Girl langatmig am Boden bleibt, wirkt Joy irritierend künstlich. Auf eine Art und Weise, die mal an Die fabelhafte Welt der Amélie erinnert, mal an einen Tim Burton oder Wes Anderson Streifen. Einerseits durch die Erzählerstimme der Großmutter, die Joys Schicksal aus dem Jenseits und rückblickend kommentiert. Andererseits durch die größtenteils völlig überzogenen Charaktere. Es macht irgendwie den Eindruck, als wüsste Joy nicht, was es sein soll: Inspirierendes Biopic oder moderner Märchenfilm. Das hinterlässt vor allem Chaos im Hirn und verhindert – trotz durchaus gutem Schauspiel und Empowerment-Message – das Einfühlen in den Film. Man beobachtet, wie die Geschichte an einem vorbeigeleitet, entfacht aber nicht wirklich waches Interesse. Ein weiterer eher schwacher Oscarkandidat. Vielleicht würde dem Regisseur mal Muse abseits von Jennifer Lawrence, Robert De Niro und Bradley Cooper gut tun.

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