Lucy

 

Ich habe gerade Lucy geguckt. Für alle, die noch überlegen ihn zu schauen: Tut es! Lest euch vorher nicht in den Inhalt ein, geht einfach rein, setzt euch in den Sessel und macht die Augen auf. Der Film ist eine wilde Sci-Fi-Action-Wissenschaftsdoku-Tarantino-Komödien-Mischung, was erstmal äußerst gewöhnungsbedürftig ist, weil es nicht einzuordnen ist und man im wahrsten Sinne des Wortes denkt, im falschen Film zu sein. Deswegen: Einfach die Augen auf. Ich habe in Seminaren, in denen es um die Affizierung durch Filme ging, immer überlegt, wie weit diese geht. In welchem Maße kann ein Film meinen Körper mitnehmen? Bis jetzt machte das Ausmaß bei leichter Übelkeit und zittrigen Knien Schluss (z.B. beim Film im finalen Teil der Filmfest-Reihe). Aber dieser hier hat mir klar gemacht, was das eigentlich bedeuten kann. Ich spüre immer noch meine Synapsen brummen. Das ist natürlich Schwachsinn, aber *psssst*. Ich hatte das Gefühl, nicht stillsitzen zu können. Ich hatte das Gefühl, der Film fährt eine Kralle aus, die sich direkt in mein Hirn rammt und die wunderschön komponierten und montierten Bilder von dort aus auf die Reise durch meine Nervenstränge schickt. Nur die Autoraserei war ein bisschen zu sehr Alarm für Cobra 11.

Lucy

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